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Sherry

Retro, altbacken und angestaubt – der Sherry hat nicht das beste Image. Zurecht? Nope! Wir zeigen dir, warum es sich lohnt, dem Likörwein eine Chance zu geben.

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Jerez (1)
Manzanilla de Sanlúcar de Barrameda (1)

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Sherry online kaufen: Let`s celebrate die Vielfalt


Beim Sherry geht bei vielen direkt das Kopfkino an. Sie haben grauhaarige Omas vor Augen, die auf ihrem Sofa sitzen und genüsslich am Sherryglas nippen. Wir finden: Viel zu schade! Wir brechen eine Lanze für den Sherry und befreien ihn von seinem angestaubtem Retro-Image. Bist du bereit für eine Journey through Sherry? Dann, los – rápido!

Wir verlieren keine Zeit und versorgen dich direkt mit den ersten Facts zum Sherry. Der ist weder Likör noch Schnaps. Sherry ist ein Wein. Und zwar einer mit ordentlich Umdrehungen. Denn ihm wurde zusätzlich Alkohol zugegeben.

Viele kennen Sherry vermutlich nur als pappig-süßen Aperitif. Wusstest du, dass es den auch trocken gibt? Wir haben noch ein paar Aha-Momente für dich. Aber erst sagen wir dir noch, wie du ganz easy an Sherry kommst: im Meravino-Online-Shop!

Sherry, getarnt als Medizin

Hier, trink´ das! Dann geht es dir schon bald besser. Im späten Mittelalter brachten die Winzerinnen und Winzer aus Andalusien den Sherry als Medizin unter das Volk. Sie rosinierten die Trauben und reicherten den Wein stark mit Alkohol an. Die weißen Trauben dafür stammten von Phöniziern, die im Altertum die ersten Rebstöcke rund um Jerez anbauten. Die Römer und Goten setzten fort, was sie begonnen haben.

Das Sherry-Business nahm mehr und mehr an Fahrt auf. Die Winzerinnen und Winzer starteten damit, den Sherry in andere Länder zu exportieren. England war eines der Länder, in denen der Likörwein – oder die Medizin – von Anfang an am stärksten gefragt war.

Wie aus Wein Sherry wird?

Basis des Sherrys ist Weißwein. Dieser hat einen Alkoholgehalt zwischen elf und dreizehn Volumenprozent. Am häufigsten verwenden die Winzerinnen und Winzer dafür die Rebsorte Palomino. Auch Moscatel oder Pedro Ximenez eignen sich.

Liegende Holzfässer

Eine Mische aus Wein und Spirituosen

Die Umwandlung von Weißwein zu Sherry beginnt noch in ganz jungen Jahren. Die Winzerinnen und Winzer pimpen den Weißwein zunächst mit Spirituosen wie Brandy de Jerez oder Branntwein. Dann geht es für ein Jahr ab in den Edelstahltank.

Next stept: Solera (y Criadera)-Verfahren

Unter Zugabe von Florhefe gärt der Sherry und reift in Holzfässern weiter. Die Fässer sind in Reihen übereinandergestapelt. On top liegen die jüngsten Weine. Aus den unteren Fässern klauen sich die Winzerinnen und Winzer bis zu einem Drittel des Weines. Das Fass füllen sie dann mit dem Wein aus dem darüberliegenden Fass auf – und so weiter. Es braucht mindestens zwei Jahre, bis der Sherry fertig ist.

Blaue Trauben in Bottich

The taste of Sherry

Hast du schon einmal einen Sherry probiert? Wenn ja: Erinnerst du dich noch an die Farbe? Die spielt nämlich eine entscheidende Rolle für den Geschmack. Je heller der Sherry, desto süffiger schmeckt der Likörwein. Diese sind in der Regel auch trockener als dunklere Sherry.

Die Farbpalette reicht übrigens von sanftem Baby-Gelb über sattes Gold bis hin zu dunklem, fast rötlichem Mahagoni. Mehr zu den Sorten erfährst du im nächsten Abschnitt.

So unterschiedlich der Look der Sherrys, so diverse schmecken sie auch. Je dunkler der Likörwein, desto lieblicher und komplexer ist er. Dann kommen die typischen Sherry-Aromen, Mandel und Hefe besonders stark durch.

Auch eine ordentliche Ladung Haselnuss und Walnuss schmeckst du. Einige haben sogar einen Schoko-Touch oder sind mineralisch angehaucht. Es gibt auch Sherrys, die fruchtige Noten haben. Stichwort: Trockenobst!

Drei verschiedene Sherry in Gläsern auf Tisch

Ein Crashkurs zu Sherry-Sorten

Damit du dich im Sherry-Dschungel besser zurechtfindest, zeigen wir dir die wichtigsten Sorten – und wie sie schmecken.

Sherry Fino

Das ist der absolute classy Sherry: hell, sonnengelb und trocken. Er schmeckt satt nach Mandel. Die Trauben für den Sherry Fino sind früh reif. Dann wandern sie in Fässer, wo der Sherry Fino mindestens drei Jahre reift.

Durch die alkoholische Gärung bildet sich auf dem Sherry eine Florhefeschicht. Dadurch kommt zero Sauerstoff an den Sherry. Das ist wichtig, damit er seinen typischen Mandelgeschmack entwickelt. In Sachen Umdrehungen ist er eher ein milder Kandidat unter den Sherrys. Der Sherry Fino hat zwischen fünfzehn und achtzehn Volumenprozent.

Tanzende Frauen in traditionellen Kleidern

Manzanilla Sherry

Die Base des Manzanillas ist der Sherry Fino. Die Trauben für diesen „Ableger“ wachsen nur in einer bestimmten Region Andalusiens. Und zwar in Sanlúcar de Barrameda, direkt an der Mündung des Flusses Guadalquivir. Den Trauben pustet immer eine leicht kühle Atlantikbrise um die Nase.

Dadurch bekommt der Manzanilla sein Markenzeichen: einen leicht salzigen, bitteren Touch. Der passt perfekt zum dezenten Apfelaroma. Einige Winzerinnen und Winzer geben dem Manzanilla eine extra Portion Zeit zum Reifen. Das macht ihn noch komplexer. Der Name: Manzanilla Pasada.

Amontillado Sherry

Mit dem Amontillado ist die Fino Sherry-Gang komplett. Er ist der aromatischste Vertreter unter ihnen. Wie seine Buddys auch, reift er zunächst unter der Florhefe. Er bekommt den Spirituosen-Booster und kommt so auf über sechszehn Volumenprozent. Hossa!

Dann gibt`s eine Extra-Reiferunde von zwölf bis fünfzehn Jahren an der Luft. Das killt die Florhefe und der Amontillado entwickelt sich zu einem brutal trockenen Sherry. Im Glas zeigt er sich in Farben von Altgold bis Schokobraun. Auch in Sachen Alkoholgehalt hat sich etwas getan. Der klettert auf sechzehn bis 22 Volumenprozent an – bomba!

Stehende Holzfässer

Oloroso Sherry

Weiter geht’s! Den nächsten Sherry, den wir uns genauer anschauen, ist der Oloroso. Der geht direkt aufs Ganze und reift von Anfang an der Luft. Das sorgt dafür, dass der Sherry satt nach Nuss schmeckt und duftet. Davon leitet sich auch der Name ab: Oloroso bedeutet „duftend“.

Im Glas schimmert der Oloroso von Honiggelb bis Rotbraun. Fasst du eine Oloroso-Flasche nicht an, kannst du sie getrost auch noch deinen Enkeln vererben. Bis zu einhundert Jahre behält der Oloroso sein Aroma.

Nice to know: Viele Whiskey-Hersteller haben ein Auge auf die Fässer geworfen, in denen der Oloroso Sherry reift. Sie verpassen dem Whiskey ein Nuss-Aroma und hinterlassen eine weiche Süße.

Menschen an Tisch, lachen, essen und trinken Rotwein

PX Sherry

Du bist aber `nen Süßer! Wenn du auf Sweeties stehst, ist der PX Sherry dein Kandidat. Er schmeckt satt nach Rosinen und legt sich schwer, fast sirupartig auf deine Zunge. In den Sherry wandert die Rebsorte Petro Ximénez – daher auch PX. Und zwar nicht irgendwie, sondern als Trockenbeerenauslese. Das ist der USP des PX Sherry.

Wie beim Oloroso, sind auch die Fässer, in denen der PX Sherry reift, unter Whisky-Brennereien heiß begehrt. Sie verfrachten ihre Single Malts in die Fässer und verpassen ihnen so einen süßen Touch.

Palo Cortado Sherry

Lass` laufen, mal sehen, was sich für ein Sherry entwickelt! Der Palo Cortado Sherry entsteht tatsächlich genau auf diese Weise – rein zufällig und ohne genaue Reifezeit. Basis dieses Sonderlings ist der Amontillado Sherry. Manchmal stirbt die Florhefe plötzlich ab. Dann kommt der Sherry früher als geplant mit Sauerstoff in Kontakt. Heraus kommt ein Sherry, der eine Mischung aus Amontillado und Oloroso ist. Der Geschmack: Eine Liaison aus Nuss und Mandel.

Männer und Frauen stehen um Tisch mit Weingläsern

Aus Zwei mach Eins: Medium und Cream Sherry

Man nehme zwei verschiedene Sherrys, mische sie miteinander – und staune über das Ergebnis. Heraus kommen ziemlich leckere Verschnitte.

Drei Mix-and-Match-Sherrys:

  • Cream: Oloroso meets PX
  • Medium: Amontillado und ein anderer Sherry nach Wahl
  • Pale Cream: Fino plus Manzanilla plus Traubenmostkonzentrat

Keep your time, lieber Sherry

Ein Sherry reift Minimum drei Jahre. Heraus kommen Dry Sherry. Danach kommen dann die Amontillado. Sie verbringen bis zu fünfzehn Jahre im Fass. Doch da geht noch mehr. Unter den Amontillado, PX, Oloroso und Palo Cortado Sherry gibt es einige, die über dreißig Jahre im Fass verweilen. Diese erkennst du an der Prädikatsbezeichnung VORS, Very Old Rare Sherry. Kandidaten, die mindestens zwanzig Jahre reifen, heißen Very Old Sherry (VOS).

Braune Pferde mit buntem Zaumzeug

Sherry-Trio vom Weingut Emilio M. Hidalgo

Große Sherry-Liebe! Und das seit 1874. So lange stellt die Familie Hidalgo ihren Sherry her. Das Weingut Emilio M. Hidalgo liegt in Jerez de la Frontera, der Geburtsstadt des Sherrys. Drei ihrer absoluten Sherry-Flaggschiffe sind der Dry Seco, Medium Dry und Cream.

Der Dry Seco Sherry versetzt dich selbst an heißesten Sommertagen in Weihnachtsstimmung. Er schmeckt super intensiv nach Mandelplätzchen. Der halbtrockene Sherry Medium Dry ist da schon deutlich fruchtiger. Die leichte Süße des bernsteinfarbenen Sherrys breitet sich sanft im Mund aus. Mit dem Cream Sherry vom Weingut Emilio M. Hidalgo ist das Sherry-Trio komplett. Der ist für die Schleckermäuler – süß und rosinig.

Tipps für`s Sherry trinken

Zwei Faktoren katapultieren den Sherry auf ein maximales Genusslevel: das richtige Glas und die optimale Trinktemperatur. Solltest du dir öfter mal einen Sherry gönnen, lege dir auf jeden Fall spezielle Sherry-Gläser zu, die Catavino. Die sehen aus wie die Blüte einer Tulpe, verengen sich also nach oben hin etwas. Das pusht die Aromen ordentlich.

Kommen wir zur Trinktemperatur. Wenn du einen Likörwein in Zimmertemperatur servierst, outest du dich direkt als blutiger Sherry-Anfänger. Verfrachte ihn auf jeden Fall vor dem schnabulieren in den Kühlschrank. Der Fino und Manzanilla schmecken am besten bei einer Temperatur von fünf bis sieben Grad Celsius.

Die Wohlfühltemperatur von Amontillado, Oloroso, Pedro Ximénez, Palo Cortado, Medium, Pale Cream und Cream liegt bei zwölf bis sechszehn Grad.

Frau mit Hut hält Rotweinglas in Kamera

Dieses Essen ist zu Sherry der Volltreffer

Am wohlsten fühlt sich Sherry in der Rolle als Aperitif – denkste! Auch zum Essen kannst du deinen Besten getrost einen Sherry kredenzen. Da es so eine große Auswahl an Sorten gibt, findest du zu jeder Speise den passenden Sherry. Ein trockener Sherry schmeckt besonders gut zu Fisch, Geflügel und Fleisch.

Wie wär´s mit einem großen Topf Muscheln in Weißwein-Tomaten-Sud? Oder ein ganzes Hähnchen aus dem Backofen? Zum halbtrockenen Sherry gibt es ´ne Runde Tapas satt. Artischocken, Chorizo, gebratene Champignons, Manchego, Omelette – alles in die Mitte des Tisches.

Bleibt noch der süßliche Sherry wie Cream. Was immer geht, ist süß zu süß. Sprich: Kaffeeklatsch am Nachmittag oder süßer Abschluss nach dem Dinner. Wenn du ein Rehfilet kredenzt, kannst du mit dem Cream schon zum Hauptgang starten.

So hast du lange etwas vom Sherry

Du hast so richtig Lust auf ein Gläschen Sherry, müsstest dafür aber eine neue Flasche anbrechen? Nur zu! Sherry hält sich auch geöffnet recht gut. Verkorke ihn dafür wieder sehr gut und stelle ihn in den Kühlschrank.

Wichtig: Die Betonung liegt auf Stellen. Hat der Sherry Korkenkontakt, war`s das schnell mit dem zweiten Genuss. Fino und Manzanilla kannst du einige Tage im Kühlschrank ohne Geschmackseinbußen stehen lassen. PX, Oloroso und Amontadilla sogar mehrere Wochen.

Kleine Gläser mit Portwein

Sherry versus Portwein: Das sind die Unterschiede

Sherry und Portwein haben eines gemeinsam. Es sind beides Weine, die mit Alkohol aufgepimpt sind. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Größter Unterschied: Sherry entsteht aus einer Rebsorte, in Portwein stecken mehrere.

Damit aus dem aufgesprittetem Wein Sherry entsteht, braucht es zudem ein aufwendigeres Verfahren. Du erinnerst dich: Solera. Portwein reift „einfach“ in Holzfässern. Last but noch least: der Geschmack. Portwein schmeckt deutlich süßer und schwerer als Sherry.

Menschen an Tisch stoßen mit Rotweingläsern an

Schlürf` dich glücklich! Hier kannst du Sherry kaufen

So, wir sind am Ende angekommen! Du bist noch da? Top! Dann scheint deine Lust nach Sherry ja sehr groß zu sein. Wir spannen dich nicht weiter auf die Folter. Husch, husch, ab mit dir! Der Sherry wartet auf dich im Kühlschrank! Ach, du hast noch gar keinen? Dann schau` mal im Meravino-Online-Shop vorbei. Dort kannst du dir deinen Sherry direkt nach Hause ordern.

Und wenn du bei der Auswahl doch ins Straucheln gerätst, check unsere >Weinstories oder rufe uns einfach an. Wir manövrieren dich auf direktem Weg zu dem Sherry, der zu deinen Vorstellungen passt.